Knüppelhartes Strategiespiel gepaart mit Schere-Stein-Papier ergibt: „Fire Emblem: The Sacred Stones“!

Review


Knüppelhartes Strategiespiel gepaart mit Schere-Stein-Papier ergibt: „Fire Emblem: The Sacred Stones“!

Vielen dürfte er noch ein Begriff sein. Der gute alte Gameboy Advance. Mittlerweile hat das Teil fast 14 Jahre auf dem Buckel, bietet aber noch immer einige Spiele perlen, die man unbedingt gezockt haben sollte. Doch Nintendo sei dank, bekommen wir immer wieder die Gelegenheit große Klassiker auf den aktuellen Konsolen zu spielen, wie auch im Falle von Fire Emblem: The Sacred Stones.

Bei „Fire Emblem: Sacred Stones“, handelt es sich serientypisch um ein rundenbasiertes Strategiespiel, welches in einer Fantasy Welt angesiedelt ist.
Das Spiel wurde übrigens seinerzeit von dem Entwicklerstudio Intelligent Systems kreiert, die unter anderem auch für beide „Advance Wars“ Teile verantwortlich waren, die sich bis heute noch sehr großer Beliebtheit erfreuten.
Dies lag garantiert nicht nur an der richtig cool niedlichen Optik, welche die beiden Spiele hatten.

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Nur wenige Runden-Strategie Titel schafften es so hohen strategischen Anspruch mit einem einfach verständlichen Spielprinzip und guter Übersichtlichkeit, zu verbinden.

Rundenstrategie ganz groß

Aber hier geht es ja nicht um „Advance Wars“, sondern um Fire Emblem: Sacred Stones.
Also anstatt mit Panzern, U-Booten etc. geht es in Fire Emblem mit Pferden, Lanzenkämpfern, Magiern und alles andere mögliche Fantasy Gedöns in die Schlacht.

In Fire Emblem gibt es neben dem Spieler noch zwei weitere Charaktere, welche im Verlauf der Geschichte im Mittelpunkt stehen: Eirika und Ephraim; die Nachfolger des Königs von Frelia.

Das Königreich Freilia lebt schon jahrelang in Frieden und Freundschaft mit seinen Nachbarländern, insbesondere mit Grado, deren Prinz Lyon ein Freund aus Kindheitstagen von Ephraim und Eirika ist. Doch eines Tages bricht Grado total unerwartet die Friedensbande mit Frelia und stellt in aller Heimlichkeit eine Armee auf, die bis in Frelias Hauptstadt vorrückt, wobei Frelias König den Tod findet.

Eben da dieser Angriff so unerwartet war, war Frelia alles andere als vorbereitet auf diesen Kampf. Nun liegt es an den beiden Hauptfiguren, heimlich eine Armee aufzubauen und gegen Grado vorzurücken. Hierbei kommen die Titel gebenden Sacred Stones ins Spiel.
Etwa ab der Hälfte des Spiels trennen sich Ephraims und Eirikas Wege und wir als Spieler müssen uns für einen der beiden entscheiden. Das bietet Pro Charakter andere Teile der Story sowie komplett unterschiedliche Schlachten.

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Neben der Rundenstrategie sind in Fire Emblem auch einige RPG Elemente zu finden, wie etwa eine ziemlich ausgeklügelte Charakterentwicklung. Jede Einheit kann bis Level 20 hoch gepushed werden. Ab Level 10 ist es nun möglich, jeder Einheit ein eigenes Wappen zuzuweisen (für jede Klasse gibt es ein anderes Wappen).

Jede Einheit hat zwei neue Klassen zur Auswahl, welche nicht nur um einiges stärker sind, sondern auch verbesserte Fähigkeiten mit sich bringen. So benötigt ein Dieb beispielsweise zu beginn noch einen Dietrich um Türen und Truhen zu knacken, lässt man ihn einen Klassenwechsel vollführen schafft der Kerl es, mit bloßen Händen das Schloss zu knacken.

Das Gameplay

Klar, im Gameplay werden Serien- und Genreliebhaber sich sofort zurechtfinden. Kurzum steuert der Spieler die Einheiten Runde um Runde über das Schlachtfeld. Erst der Spieler, dann der Computer, dann wieder der Spieler und so weiter. Das Schlachtfeld wird während des Geschehens aus der Vogelperspektive betrachtet, sodass der Spieler immer einen guten Überblick über das Schlachtfeld hat.

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Die richtig schöne Grafik allerdings bekommt man erst bei einem Gefecht zwischen den Einheiten zu sehen. Diese füllen den gesamten Bildschirm aus und sind vor allem bei höheren Klassen und kritischen Treffern sehr schön anzusehen. Ziel eines Kampfes ist es, meist alle gegnerischen Einheiten zu vernichten. Jedoch sollte man genau aufpassen. Oft ist es möglich bestimmte Einheiten in einem Gespräch mit Eirika oder Ephraim zum überlaufen zu bewegen.
Allerdings noch wichtiger ist es, dass während eines Kampfes so wenig Einheiten wie möglich ins Gras beißen, denn stirbt ein Mitstreiter ist er für den weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr verfügbar!

Das ist besonders dann ärgerlich, wenn man viel Mühe in die Aufzucht eben jener Einheit gesteckt hat, die gestorben ist. Ein weiterer Punkt im Gameplay ist das „Schere-Stein-Papier“ Prinzip.
Es gibt folgende Waffenarten in Fire Emblem: Äxte, Schwerter, Lanzen und Bögen. Das sogenannte Waffendreieck besagt Folgendes: Äxte sind stark gegen Lanzen, Lanzen besiegen Schwerter und Schwerter sind effektiv gegen Äxte. Bögen sind gegen jede Waffengattung etwa gleich stark, da sie aus der Entfernung angreifen und während des Angriffs selber nicht getroffen werden. Man das Spiel erfolgreich abschließen will. Das Gleiche gilt übrigens für die drei unterschiedlichen Magie-Arten, was als die „Dreifaltigkeit der Magie“ bezeichnet wird.

Genauso wichtig wie auf die Waffen, ist es auf die Umgebung zu achten! Denn Fire Emblem bietet, wie bereits erwähnt viel strategische Tiefe.
Beispielsweise sind unsere Truppen in einem Wald besser geschützt, sodass die Genauigkeit gegnerischer Angriffe reduziert wird. Bestimmte Einheiten wiederum sind auf dem Wasser besonders stark, während andere Berge besteigen und so noch besser Deckung suchen können. Natürlich bietet dieses Terrain auch einen Nachteil. Unsere Truppen bewegen sich deutlich langsamer, soll heißen die Felder, welche für eine Truppenverschiebung zur Verfügung stehen, sind reduziert.

Conclusion

„Fire Emblem: The Sacred Stones“ ist ein großartiges Spiel, dass zurecht seinen Weg in das Sortiment der Virtual Console gefunden hat. Sofern Ihr keine Allergie gegen Rundenstrategie habt, werdet ihr mit Fire Emblem: The Sacred Stones locker flockige 20 Stunden und mehr verbringen und könnte im Zuge dessen die Wartezeit auf den neuen 3DS Teil etwas verringern!

Fire Emblem: The Sacred Stones ist im eShop für die WiiU für wenig Geld zu haben.



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