Weidmanns Heil mit Monster Hunter 4: Ultimate

Review


Weidmanns Heil mit Monster Hunter 4: Ultimate

Monster Hunter 4: Ultimate setzt auf Altbewährtes: Viele dicke Viecher umhauen und farmen ohne Ende. Ein wichtiger Faktor hierbei ist, ob und wie lange die Monsterhatz motivieren kann. Diese Frage soll unser Review zum aktuellen Ableger für den Nintendo 3DS klären.

Als freiberuflicher Jäger, welcher auf dem Karawanenbasar haust, fristen wir als Spieler unser Dasein und befreien das Umland von allen möglichen Monstern. Umso besser wir uns dabei anstellen, desto größer und schwerer werden die darauffolgenden Quests. Damit wir uns allerdings nicht dabei langweilen, bietet das Spiel noch einige andere Facetten, fernab des stumpfen Monsterverdreschens.

Monter Hunter 4: Ultimate besteht nicht nur aus plumpen Buttonmashing, sondern aus durchaus anspruchsvoll und fordernden Kämpfen. Darüber hinaus gibt es noch ein komplexes Crafting-System, sowie einen Multiplayer-Modus.

Hetzjagd in der Gruppe

„Zusammen macht alles schlicht viel mehr Spaß“, dachten sich wohl auch die Entwickler, und so dürfen wir – mit bis zu 3 Freunden – auf die Pirsch gehen. Ob wir das lokal machen oder online über das Nintendo Network bleibt uns überlassen.

Genauso können wir uns entscheiden, ob wir mit fremden oder mit Freunden spielen wollen. Während Jäger aller Ränge miteinander zocken können, ist die Höhe des Auftragslevels abhängig vom Rang des Partyleaders. Somit sind im Mehrspielermodus etwas anspruchsvollere Taktiken möglich und NÖTIG um erfolgreich zum Halali zu blasen.

Persönlich favorisiere ich es im lokalen Modus zu spielen, da ich mich mit meinen Partnern schlicht absprechen kann. Das vereinfacht die Jagd um einiges! Die altbekannten Katzen, die Felynes, sind auch wieder mit dabei. Leider machen diese Kollegen gerne Taktiken mit Fallen oder Minen zunichte, indem sie diese einfach selbst auslösen. Dann hilft nur noch Augen zu und durch.

Alle Monster im Blickfeld

Eine Neuerung in Monster Hunter 4: Ultimate ist die Zielkamera. Diese Funktion erlaubt es dem Spieler, ein Monster zu locken und das Biest auch im Blickfeld zu behalten! Theoretisch zumindest. Leider muss die Kamera regelmäßig mittels Knopfdruck nachjustiert werden, sonst verliert man seine Beute doch recht schnell aus den Augen. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch an dieses Vorgehen – auch wenn das Feature genau das eigentlich verhindern sollte.

Was für eine Monster-Grafik!

Immerhin optisch hat sich so einiges getan. Monster Hunter 3 hatte noch etwas schwammige Texturen, wo Teil 4 jetzt allerdings glänzt. Ein weiterer positiver Aspekt ist die Hauptstadt: Da man als Karawane nun mal eben nicht ständig auf einem Fleck verweilt, sondern umher wandert, gibt es auch die unterschiedlichsten Gebiete zu bestaunen.

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Altbekannte und neue Viecher

Monster Hunter bietet neben einer Vielzahl an altbekannten Monstern – wie etwa den Drachendodo von der Playstation 2 – auch einige komplett neue Bestien zum Zerhacken. Da es sich bei den meisten Gegnern um größere, bossähnliche Monster handelt, ist aber ein sehr taktisches Vorgehen gefragt.

Hierfür gibt es die neue Möglichkeit des taktischen Angriffs: Von einer Anhöhe springen wir so z. B. auf den Rücken eines Monsters, um Schaden von oben zu verursachen. Liegen die Kreaturen dann mal im Staub, ist jedoch Vorsicht geboten: Denn, einige der Viecher täuschen ihren Tod nur vor! So wird man immer wieder auch einmal überrascht, wenn man während dem Versuch, die Teile auszuweiden, diese plötzlich aufzuspringen und erneut angreifen.

Doch keine Sorge, Anfänger müssen nicht gleich gegen die stärksten Monster ins Feld rücken. Der Spieler wird Schritt für Schritt an die Spielmechanik gewöhnt. Die Kämpfe werden mit der Zeit immer komplexer und taktischer – und wer simpel darauf losstürmen will, wird auch schnell an seine Grenzen stoßen.

Es gilt also wie bereits erwähnt: Planen und Taktik zurechtlegen, dann klappt’s auch mit dem Jagen!

 

Monter Hunter 4: Ultimate ist exklusiv für Nintendo 3DS erhältlich!

 



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