Now Reading:

Time to say good bye! Aber nicht für immer.

Tach zusammen, alles cool? Ja, gut! Ich (versuche) mich kurzzuhalten: Ich habe beschlossen eine Pause einzulegen. Ok, das war zu kurz. Let me explain.

Es liegt nicht an mir, sondern an mir…

Versteht mich nicht falsch, ich liebe all dies hier. Ich liebe es mich über Games, Filme, Serien, Memes und all den Random Shit im Netz auszulassen. Ich liebe die zahlreichen Diskussionen über Gott und die Welt mit euch allen. Ich liebe das Nerd-Dasein über alles. Besonders der April war ein wahres Fest für alle Nerds, Geeks und Misfits, dass so schnell nicht wiederkommt.

Ich möchte aber nicht um den heißen Brei reden. Aktuell geht es mir nicht so besonders.
Klar, ich könnte jetzt einen auf Friede, Freude, Eierkuchen machen, aber wenn wem würde das was bringen?

„Du bist Influencer, du kannst deine Follower doch nicht im Stich lassen! „, so die erste Reaktion im Büro, als ich angedeutet habe eine Pause einlegen zu wollen. Wohl wissend, das es nur als Scherz gemeint war, wurde dennoch ein Nerv getroffen.

Was, wenn ich jetzt einfach nichts mache? Was passiert mit meinem Facebook und Instagram Channel? Was passiert mit meiner Website? Werfe ich jetzt fünf Jahre Arbeit meines Side-Hustles in die Tonne? Ich hoffe nicht, aber ich stehe zu meiner Entscheidung! So esoterisch, sich das jetzt anhört: Ich brauche ein bisschen Zeit für mich. Ich brauche Zeit tief Luft und auf die letzten paar Monate und Jahre zurückzublicken.

Ich bin aktuell kein großer Fan von mir selbst. Abgesehen davon, dass ich schnell reizbar und manchmal unfreundlich bin (was auf meiner Wiener Herkunft zurückzuführen ist), erkenne ich mich manchmal selbst nicht wieder.

Ich will zu meinem Ungezwungenen ich zurück. Ich will mir keine Gedanken über Likes, Komments und Reichweiten machen. Ich will keinen Content machen, der nur funktioniert. Ich möchte Content machen, der Spaß macht. Der kreativ ist, der anders ist. Der ist wie ich. Oder zumindest war.

Low Power – Chill Mode

In den kommenden Tagen und Wochen werde ich mich auf mich konzentrieren und tut Ruhe zu kommen. Oder wie die hippen Kids von heute sagen würden: Ich chill mein Leben.

Aber was ist passiert?

Ich wünschte, ich könnte sagen, dass Ich mich erst seit kürzer Zeit müde, leer, ausgelaugt, motivations- und ideenlos fühle. Aber dem ist nicht so.

Es ist nicht einfach zu beschreiben. Ich bin durchgehend müde. Körperlich und mental. Meine Moodswings sind nicht mehr immer auf meinen Dauerhunger zurückzuführen. Aber das Schlimmste kommt noch: Ich habe keine Lust, meinen Hobbys nachzugehen.
Ich habe mich manchmal zwingen müssen, meine Konsolen einzuschalten, um eine Runde zu spielen.
Ich hatte einfach keine Lust oder Motivation. Selbst neue Spiele, die ich sehnsüchtigst erwartet habe, ließen mich kalt.
Ich hatte keine Lust mehr, darüber zu schreiben oder Stories zu machen.
Das Einzige was ich wollte, war meine Ruhe. Ruhe von allem!
Ich hatte jetzt zwar kein Einsiedlerleben geführt, besonders sozial war ich aber auch nicht. Ich bin einer falschen Ruhe gefolgt. Eine Ruhe die mich, wenn ich so weitermache, in die Isolation führt. Und darauf bin ich nicht wirklich scharf. 😉

Can Stop – Won’t Stop

Trotzdem war mein Motto: immer weiter, immer größer! Koste es, was es wolle! Egal ob im Privatleben, im Job oder meinem Side-Hustle, ich habe nie Nein gesagt.

„Was die Website soll morgen online sein? Kein Problem! “, „Der Blog- und Instagram Post müssen heute noch geshootet und geschrieben? Und das noch am anderen Ende von Wien? Kein Problem! “, „Du brauchst mich in diesem und jenem Tag. Oh, das fällt an meinem freien Tag? No worries. Das pack ich schon. “.Bei Tragödien oder (Dating-)Dramen, war mein Motto: „Suck it up! Sei wie Kirsten Steward aus Twilight! Bloß keine Emotionen zeigen! Anderen Leuten passiert schlimmeres, also reiß dich zam“.

Ich glaube, ihr versteht, auf was ich hinaus möchte.

Aber Gott bewahre, dass man mir jemand unter die Arme greifen wollte. Mir durfte keiner helfen. Ich bin die Person, die für alle da ist. Ich bin die Person, mit der man immer (sofern ich abgehoben oder WhatsApp nicht auf stumm gestellt habe) reden kann. Wenn man mir Hilfe angeboten hat oder gefragt habt, ob es nicht zu viel wäre, habe ich es mir ein leicht arroganter Seufzer verneint. Aber wieso? Keine Ahnung. Ich habe wirklich keinen blassen Schlimmer. Ich wollte nie zeigen, dass auch ich manchmal Hilfe benötige. Das auch ich irgendwann überfordert bin. Das auch ich (viele) Schwächen habe.

Ich wollte, ach wem mache ich was vor? Ich möchte nicht als Versager dastehen. Als ein Taugenichts, ein Klischee-Millennial der bei ein bisschen Arbeit schon zum Jammern und Raunzen beginnt.

Ein 181 cm, 100 kg Baby, der seine Gefühle nicht im Zaum halten kann.Ich habe Trumps feuchten Traum in mir gebaut und eine Mauer um mich genau, in der der es kein Entkommen gab. Es ist jetzt an mir, diese Mauer niederzureißen und sie gegen einen Maschendrahtzaun auszutauschen. Und dafür brauche ich Zeit. Zeit für mich. Zeit, um meine Kreativen-Juices wieder aufzufüllen. So, nachdem ich nun doch einen heißen Brei drumherum geredet habe, möchte ich niemand geringeres als T-800 aus Terminator 2 zitieren:

I’ll be back. 👍🏾

Share This Articles

Gib deinen Senf ab…

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Input your search keywords and press Enter.